Fassadendämmung


In Zeiten rasant steigender Energiekosten gewinnt das Thema Kosteneinsparung durch bessere Dämmung immer mehr an Bedeutung. Wer würde seinem Öl- oder Gaslieferant nicht gerne sagen: “Nächsten Winter nehme ich nur noch die Hälfte!”? In Anbetracht der Tatsache, dass die meiste Wärme über die Fassade verloren geht, ist eine Einsparung von bis zu 50% mit einem Wärmedämmverbundsystem (kurz: WDVS) an der Fassade und einer Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. der Dachschrägen durchaus realistisch.

Warum eine Wärmedämmung?

Ein großer Teil der Wohngebäude ist älter als 30 Jahre und entspricht schon lange nicht mehr den aktuellen Anforderungen an den Wärmeschutz. Da je nach Wandaufbau und -materialien bis zu 30% der Wärme über die Fassade abgegeben wird (bei ungedämmten Dächern kommen nochmals ca. 20% dazu), ist es natürlich sinnvoll die Wärmeverluste in diesen Bereichen zu begrenzen. Nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) ist es sogar Pflicht, oberste Geschossdecken, soweit begehbar, zu dämmen. Bei Sanierungen von Altbauten müssen ebenfalls die derzeit gültigen Wärmeschutzanforderungen eingehalten werden, was in der Regel nur über eine Fassadendämmung zu erreichen ist.


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